Kirchen & Kapellen in Meschede

Gemeinsames Kirchenzentrum

Das ökomenische Gemeindezentrum der ev. Kirchengemeinde und der kath. Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt befindet sich im Kastanienweg und wurde 1976 gebaut. Entworfen wurde dieses von den Archtiekten Norbert Düking und Peter Iseken. Die Kirche des Zentrums trägt den Namen des Franz von Assisi.

Jede der beiden Gemeinden besitzt einen Teil des Hauses, die aber gemeinsam genutzt werden. Das Kreuz auf dem Dach des Gemeindezentrums stammt aus der Schmiede der Abtei Königsmünster.

Grenserich-Kapelle

Folgt man dem Mescheder Höhenwanderweg von Löttmaringhausen Richtung Wehrstapel, passiert man unterhalb des Vogelsangs die Grenserich-Kapelle.

Ursprünglich befand sich die Kapelle im Besitz des Stifts Meschede, im 19. Jahrhundert ging das Grundstück in den Besitz der Familie von Fürstenberg über.

Im Laufe der Jahre wurde die Kapelle renovierungsbedürftig: der Altar sowie die Figur des "blutschwitzenden Heilands" waren zerstört, die Tür war zertrümmert und es drang Wasser in die Kapelle. Bei der 1998 stattfindenden Renovierung wurden die Wände frisch verputzt.

Für den neuen Altar wurden 4,5 Tonnen schwerer Fels aus einem Olper Steinbruch geliefert. Verziert wurde er mit Wappen der Stadt Meschede und des Grundeigentümers Baron Emanuel von Fürstenberg.

Von den beruflichen Schulen wurde der Wetterhahn auf dem Dach angefertigt. Dieser ist eine kleinere Nachbildung des auf der Pfarrkirche St. Walburga befindlichen Hahns. Seit dem 1. Januar 2009 hat die Kolpingsfamilie Meschede die Patenschaft über die Kapelle übernommen.

Christuskirche

Die ev. Christuskirche an der Schützenstraße in der Mescheder Innenstadt stammt aus dem Jahr 1839.

Die 1821 gegründete evangelische Kirchengemeinde in Meschede feierte ihre Gottesdienste im ehemaligen Kloster Galiläa, welches sich damals außerhalb der Stadt befand. Daher plante man den Bau einer eigenen Kirche, welche am 24. November 1839 eingeweiht wurde.

1866 wurde der Kirche ein Dachreiter mit zwei Glocken hinzugefügt. Eine der Glocken wurde allerdings 1917 zu Kriegszwecken demontiert. Eine 1927 neu angeschaffte Glocke wurde während des 2. Weltkrieges ebenfalls wieder abmontiert. Stark beschädigt wurde die Kirche durch Bomben, welche am 28. Februar 1945 fielen.

Seit dem 20. Oktober 1983 befindet sich die Christuskirche in der Denkmalliste der Stadt Meschede.

Johanneskirche

An der Von-Westphalen-Straße in Meschede befindet sich die evangelische Johanneskirche. Diese wurde im November 1964 eingeweiht. Bis dato mussten die Gottesdienste provisorisch in der Marienschule gefeiert werden.

Im schlichten Innenraum befindet sich neben dem Eingang ein Motiv des Abendmahls, über dem Altar ist eine große Christusfigur aus Bronze angebracht. Die Kanzel, der Taufstein sowie der Altar wurden aus heimischen Schiefer gefertigt.

St. Georgs-Kapelle

Die St. Georgs-Kapelle befindet sich neben dem Südfriedhof in Meschede. Seit 1987 hat die St.-Georgs-Schützenbruderschaft in Meschede die Patenschaft für die Kapelle übernommen.

Sie stammt aus der Zeit des 30jährigen Kriegs, in der eine Großzahl sakraler Bauten zur Erneuerung des katholischen Glaubens gebaut wurden.

Textquelle: Stadt Meschede