Burgruine Eversberg

Die Burgruine auf dem Schlossberg in Meschede-Eversberg ist mit einer Aussichtsplattform hergerichtet worden, die über eine Treppe erreichbar ist. Von hier hat man wunderbare Ausblicke auf das obere Ruhrtal, den Naturpark Arnsberger Wald und die südlichen Berge des Feriengebietes "Rund um den Hennesee".

Eine Bronzetafel informiert über die Sehenswürdigkeiten in der umliegenden Landschaft. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit erstrahlt die Burgruine in besonderem Glanz: ein beleuchteter Stern wird oben auf dem Turm angebracht und macht die Ruine schon aus der Ferne sichtbar.

Panoramabild der Burgruine Eversberg >>

 

Geschichte der Burg:

Der Überlieferung nach ließ Graf Eberhard von Arnsberg zwischen 1093-1124 eine Burg mit zwei Ringmauern erbauen, welche er zur Jagd benutzte. Daher vermutet man, dass der Name von einem Wildeber stammt.

Später ging die Burg an Graf Gottfried III. von Arnsberg. Die Grafschaft Arnsberg war zu dieser Zeit ringsrum von den Besitzungen des Erzbischofs von Köln eingeschlossen; das Arnsberger Gebiet wurde immer mehr eingeengt.

Graf Gottfried sah sich gezwungen, seine Grafschaft durch starke Städte zu schützen. Im Jahr 1242 wurde die Stadt Eversberg gegründet und bekam das Lippische Stadtrecht verliehen.

Heute ist von der ehemaligen Burg nur noch der Steinturm mit der Aussichtsplattform vorhanden. 2001 wurde die Burgruine in die Denkmalliste der Stadt Meschede eingetragen